Potentielle natürliche und heutige Vegetation


Der Mensch beeinflußte im Laufe der Geschichte, wie auch in der Gegenwart, das Pflanzenkleid des Stiftungsgebietes Bruchhauser Steine. Ohne den wirtschaftenden Menschen wären alle kalkarmen Gebiete des Sauerlandes oberhalb 200 m über dem Meeresspiegel, bis auf die Felsköpfe und nassen Standorte, wie Talauen und Moore, mit verschiedenen Ausbildungen des Hainsimsen-Buchenwald bedeckt. Er stellt die potentielle natürliche Vegetation dar. Die nacheiszeitlichen verdrängten Nadelholzarten, wie z.B. die am rande des Gebietes vielfach aufgeforstete und sich z.T. natürlich verjüngende Fichte (Picea abies), wurden erst vor ca. 200 Jahren eingeführt und prägen seitdem weite Teile des Sauerlandes. Durch eine umweltgerechtere forstliche Nutzung an den Bruchhauser Steinen wird heute versucht, die Wälder wieder naturnäher zu gestalten.